Vereinbarkeit von Arbeit und Familie in der Pflege

Nach 15 Jahren Berufsabstinenz & als Mutter von vier Kindern habe ich eigentlich nicht mehr daran geglaubt, jemals wieder in meinem geliebten Beruf zu arbeiten.

Durch puren Zufall stieß ich im Netz auf eine Stellenanzeige des „ZbF“. Ohne lange nachzudenken rief ich dort an, obwohl ich mir wegen meines Alters (ich war damals 45 Jahre alt) und der langen Berufspause nicht wirklich Hoffnung auf ein Bewerbungsgespräch gemacht habe. Ich wurde dennoch eingeladen (oder vielleicht deshalb?).

Die nette und offene Art der PDL und der Geschäftsführerin hat mich sehr überrascht. Sofort wurde mir ein flexibles Stundenmodell – zugeschnitten auf meine familiären Bedürfnisse- zurechtgeschneidert.

Mein Klient wurde ein damals drei-jähriger Junge ganz in der Nähe meines Wohnortes. Schnell habe ich die 1:1 Betreuung zu schätzen gelernt: Während der gesamten Schicht kann ich mich zu 100% auf diesen einen Klienten konzentrieren, und kann vollkommen auf seine individuellen Bedürfnisse eingehen.

Meine jahrelange Berufserfahrung in der Klinik kommt mir hier jeden Tag zu gute; allerdings fehlt die Hektik und der Stress aus dem Klinikalltag, worauf ich aber mittlerweile sehr gut verzichten kann.

Etwas Wichtiges ist mir aufgefallen :

  • Ich habe in all den Jahren nichts verlernt!

Der „ZbF“ als Arbeitgeber begegnet seinen Mitarbeitern mit sehr großer Wertschätzung. Die Dienstplangestaltung basiert zu 100% auf den Wünschen und Möglichkeiten der Mitarbeiter. Ältere Mitarbeiter werden aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung sowie ihrer Besonnenheit enorm wertgeschätzt.

Ich habe meine Arbeitsstunden im letzten Jahr Schritt für Schritt erhöht und kann nur sagen, dass mir die Arbeit beim „ZbF“ gut tut. Es wird wohl niemand ernsthaft behaupten, eine Mutter von vier Kindern würde sich zu Hause langweilen. Aber über Jahre hinweg nur für den Einkauf, die Wäsche und die Hausaufgaben zuständig zu sein, ist auf Dauer doch sehr eintönig. Hier beim „ZbF“ bin ich nicht „ Mama von…“, sondern eine geschätzte Mitarbeiterin in einem tollen Team. Das macht mich sehr zufrieden und davon profitiert letzten Endes auch meine Familie.

Ach ja:

Das Konto wird auch noch ordentlich gefüttert- die Bezahlung überdurchschnittlich.

Engmaschig werden viele firmeninterne Fortbildungen angeboten- hier besteht immer die Möglichkeit zum Austausch zwischen den Kollegen von dem alle profitieren.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen:

Der „ZbF“ bietet eine hervorragende Möglichkeit, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren.

Tanja Schlenger

(Mama & Kinderkrankenschwester)

Von |2018-03-17T07:48:34+01:0017. März 2018|Kategorien: Allgemein, Arbeiten in der ausserklinischen Intensivpflege, Erfahrungsberichte|Tags: , , |Kommentare deaktiviert für Vereinbarkeit von Arbeit und Familie in der Pflege

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